Das Rennen ist erst aus, wenn es aus ist.

   
  Werner Wilmes - Horizonte - Blog
  LAUFSPORT, blogging, running, fitness, trekking, walking, biking, sailing, fun, cooking - German, *1954, Dénia, Valencia, Spain    @WWilmes

34. Berliner Halbmarathon

Die Bedingungen hätten besser nicht sein können. Warme 17°, Sonne, kaum Wind und eine wunderbare Atmosphäre. 32.457 Sportler waren am Start (29.114 Läufer). Doch schon in den letzen zwei Wochen war mit meiner Leistung etwas nicht in Ordnung, vor allem fehlte es mir an Geschwindigkeit. Daher war ich schon am Start sehr skeptisch, ob es mit meinem Ziel, unter 2 Stunden zu laufen, heute funktionieren würde.  Der Bericht …..

 

bhmBLOG500

Kilimandscharo

Vor fünf Jahren war ich auf dem Dach Afrikas, auf dem Kilimandscharo. Nun habe ich ein Video dazu online gestellt auf meinem Youtube-Channel. Wer den Kilimandscharo besteigen will oder sich dafür interessiert, kann sich gerne dieses Video anschauen. Es dokumentiert das größte Abenteuer meines Lebens. Neunzehn kurzweilige Minuten mit vielen Informationen. Wenn dir dieses Video gefällt, würde ich mich über eine positive Bewertung auf Youtube freuen.

Kilimandscharo

Kilimandscharo

Pickert – Ein bisschen Heimat

Im Lippischen kennt ihn jeder, den Pickert, so eine Art Nationalspeise der Ostwestfalen. Es handelt sich um einen Mehl-Kartoffelkuchen mit Rosinen, meist wenig süß. Verspeist wird er mit Marmelade, Rübenkraut, aber auch mit Leberwurst. Ich habe ihn etwas abgewandelt, so dass er in mein Sport-Ernährungs-Konzept passt.

Sport-Pickert

Wer Lust hat, sich ihn mal zu backen, kein Problem, hier ist mein Rezept:

Haile Gebrselassie kommt nach Hamburg

Wie mich das freut. Heute wurde bekannt, dass er am Hamburg-Marathon teilnehmen wird (4.Mai). Er hat das via Twitter bekannt gegeben. Der 40-jährige, zwei mal Olympiasieger und vier mal Weltmeister über 5000 und 10.000 Meter, schrieb: “Ich bin froh in Hamburg zu laufen. Ich freue mich schon, wieder nach Deutschland zu kommen, es war immer ein ganz spezielles Land für mich.”

Frank Thaleiser, Geschäftsführer des Hamburg-Marathon, hat dem SID gesagt: “Das ist auch ein Zeichen der Wertschätzung für unseren Lauf. Jetzt hoffe ich, dass wir noch mehr Aufmerksamkeit bekommen und Hamburg an der Strecke stehen wird.”

Ich freue mich nun noch mehr auf den Marathon in Hamburg im Mai, darf ich doch an einem Lauf teilnehmen, den auch mein Lieblingsläufer absolviert.

Jetzt geht’s los

Die heiße Phase der Vorbereitung auf den Hamburg-Marathon am 4. Mai 2014 hat begonnen. Hier ist mein Trainingsplan …

HHPlan

Halbmarathon Santa Pola 2014

19. Januar 2014    Knapp daneben, muss das Fazit lauten. Ich hatte so sehr gehofft, unter zwei Stunden laufen zu können. Aber mit 2:00:18 habe ich dieses Ziel  knapp verfehlt. Andererseits war wohl kaum mehr drin an diesem Tag, oder vielleicht doch? Es gab kein typisch schönes Spanienwetter. Saukalt war es morgens mit 2°. Die Temperatursäule kletterte im Laufe des Rennens auf maximal nur 12 ° Celsius. Schlimmer noch der permanente Regen. Wer Spanien kennt weiß, dass sie hier gute Straßen haben, wenn es trocken ist. Bei Nässe bilden sich überall große Pfützen und kleine Seen. Da durchzulaufen kostet Kraft und Tempo.

Dennoch, ich bin zufrieden, denn ich konnte über die gesamte Distanz so einigermaßen ein gleichmäßiges Tempo halten. Ganz zum Schluss gab es ein paar kleine Speed-Dellen. Und dann bin ich ein Opfer meiner eigenen Marschtabelle geworden. Die war auf 21 km und 1:59:00 ausgelegt. Als es knapp wurde auf den letzten drei Kilometern, kalkulierte ich im Kopf meine Reservesekunden. Schön doof, dass ich nicht an die letzten 95 Meter gedacht habe. Dieser Lapsus fiel mir erst nach der Ziellinie auf. Wer weiß, vielleicht hätte ich noch ein paar Körner gefunden, wäre mir der Rechenfehler vorher bewusst gewesen.

Santa Pola gilt als der beste Halbmarathon Spaniens.

Aber es hat auch mit Sauwetter riesigen Spaß gemacht. Gut 9.300 Läufer waren am Start und enorm viel Publikum, trotz widriger Bedingungen. Überall gab es Musikgruppen, Cheerleader, Trommler und sogar eine Rockband, die über die volle Distanz gerockt hat. Da war richtig was los in Santa Pola. Das Feuerwerk am Start und zu voller Lautstärke aufgedreht: Die Richard-Strauß-Overtüre “Also sprach Zarathustra”. Wow, dass ging mir unter die Haut und sorgte für ein paar Ergriffenheitstränen. Es ist immer wieder emotional bewegend, in so einem Starterfeld zu stehen. Wer das nicht kennt, kann es vielleicht nicht nachvollziehen. Aber alleine dafür lohnt der ganze Trainingsaufwand. Der Moment, kurz bevor es losgeht, nimmt mich immer völlig in den Bann.

Ich hatte das ganze Rennen das Gefühl, immer wieder zu überholen. Dass ich auch mal überholt wurde, habe ich ignoriert. Erst bei Kilometer 17 spürte ich das hohe Tempo und ich merkte, dass es eng werden würde mit meinem Zeitziel. Ungemütlich war es dann nach der Ziellinie, denn es dauert schon seine Zeit, bis man durch die Endabfertigung ist. Bei Regen und Kälte ist das nicht so witzig. Schnell war ich dann aber im Parkhaus, um warme, trockne Klamotten anzuziehen. Mit Regenschirm bewaffnet bin ich dann auf die Suche nach Tommy gegangen, der nach 2:33:14 im Ziel war. Fotos gibt es leider kaum, denn wir hatten keine Groupies dabei. Als der Regen einsetzte, wurde es schwierig und ich wollte die Digicam nicht mit auf die Strecke nehmen. Aber für den Halbmarathon in Berlin Ende März ist der Einsatz von Videotechnik geplant.

Aufzeichung Nike+

Fotobericht

startbereich

Gewicht bremst …

… den Läufer, davon gehe ich aus. Der 5-km-Lauf vom letzten Samstag hat mir gezeigt: Ich bin noch zu langsam und muss gezielter trainieren. Aber auch beim Gewicht gibt es noch Potenzial. Dennoch bin ich mit meiner Gewichts- und Körperfett-Entwicklung zufrieden. Low-Carb und Laufen haben sehr geholfen. Hier die Grafik meiner Eingaben bei “runtastic” (das letzte Halbjahr):

Gewichtsverlauf

Ende 7/2013 waren es noch 88,2 Kilo (jetzt 76,6). Der Körperfettanteil lag bei 22,6% (jetzt: 9,1). Und der Bauchumfang betrug vor einem halben Jahr 95 cm (jetzt 82). Immerhin bin ich noch gute 6 Kilogramm schwerer als zu meinen besten Marathonzeiten, aber ich habe auch eine ganz andere Muskulösität. Ich werde wohl kaum noch die 70-Kilo-Region erreichen, was ich auch nicht anstrebe, denn Muskeln möchte ich nicht verlieren. Aber etwas Fett kann noch verschwinden, denn am Bauch sind noch Reserven. Über weitere 2 Kilo weniger würde ich mich freuen, dann sollte ich bei dem Thema im Ziel (gute 74 kg) sein.

Roscón de Reyes

4. Januar 2014  -  Ich weiß, dass ich eher für die langen Distanzen geeignet bin. Dennoch hat es Spaß gemacht, mal einen 5000-m-Wettbewerbslauf mitzumachen, obwohl es mir an der nötigen Grundschnelligkeit fehlt. Und ich brauchte nur ein paar Meter zu Fuß zum Start gehen, denn der Roscón de Reyes fand quasi vor meiner Haustür statt. Meine Freundin und ein Freund waren dabei, so dass es ein paar Videobilder gibt. Im Ziel waren es dann 26:23 Minuten (pace: 5:17/Min). Ok, ich war schon mal schneller. Damit war ich 172. von 284 Finishern.

Bilder und das Video hier

RosconReyes400

Mundraub

Orange

Ein wundervoller 22,7 km-Lauf

Meine langen Trainingsläufe habe ich bislang so geplant, dass ich in gewissen Abständen immer wieder an meinem Zuhause vorbei laufe, um nicht zu dehydrieren. Dort deponiere ich stets kleine Wasserflaschen. Heute, es war allerschönstes Bilderbuchwetter, hat es mich gereizt, einfach mal forrest-gump-mäßig drauflos zu laufen. Dank meiner Nike+ GPS-Uhr muss ich nicht mehr auf vorgemessenen Strecken bleiben.

Was war das schön, oberhalb am Berg (Montgó) entlang zu laufen und dann über La Xara Richtung Els Poblets. Auf dem Camino Naturales sprangen sie mir förmlich in die Augen. Massenhaft dicke Orangen am Wegesrand. Da konnte ich nicht widerstehen. Ich pflückte mir einfach zwei ganz große Exemplare vom Baum, habe mich auf einen Stein gesetzt und sie mit großer Lust vertilgt. Orangen, die frisch vom Baum kommen, sind enorm saftig und schmecken in dieser Jahreszeit himmlisch gut. Nach wenigen Minuten hatte ich meinen Flüssigkeitsverlust ausgeglichen und mit echter oder eingebildeter Mega-Orangen-Power ging es weiter Richtung Hafen.

Tiefblaues Wasser verwöhnte dort meine Augen. Und als wäre dieser Lauf nicht schon ein Erlebnisjuwel gewesen, bekam ich auf der Mole zum roten Turm noch ein Highlight serviert, perfektes timing. Ein riesiges Fährschiff fuhr ein, die hohe Bordwand mit der Aufschrift Balearia zog nur wenige Meter an mir vorbei. Oben standen  Passagiere an der Reeling. Ich schaute ihnen zu und sie mir beim Laufen.

Was für ein Sonntag !!!

Laufdaten

Puig de Campana

Puig de Campana

Bergtouren in der Provinz Alicante

Der Puig de Campana (1.408 m) ist der höchste Berg in vorderster Linie an der Küste der Costa Blanca. Er liegt ganz in der nähe der Wolkenkratzer-Touristenmetropole Benidorm nahe der kleinen Stadt Finestrat. Schau dir meine Bergtour an….

Puig de Campana

 


Sportfotos

Rezepte für Sportler

Wir müssen aufhören, weniger zu laufen !

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